1972 - 1982
1972
Inzwischen zählt die Gruppe 22 Akteure. Im September 1972 beschließen diese, einen "Theaterbund" zu gründen. Zum ersten Vorsitzenden wird Wolfgang Straube gewählt. Ab diesem Zeitpunkt finden jährlich Theateraufführungen statt, deren Erlöse in erster Linie caritativen Zwecken wie Z.B. Kindergartenbau oder Jugendheimrenovierung zugutekommen. Aus diesem Erlösen werden auch Altennachmittage und Jugendpartys finanziert.
1973
In der Jahreshauptversammlung gab sich der Verein die erste Satzung, in der man die Dauer der Amtszeit der Vorstandschaft festlegt. Wolfgang Straube regte an, das Amt des 1. Vorstandes und des Theaterleiters zu trennen und kandidierte daher nicht mehr als 1. Vorstand. Als 1. Vorstand wurde Karl Petzina gewählt.
1974
Eintritt in den Volksspielkunstverband Bayern e.V. Und in den Bund Deutscher Amateurtheater unter dem neuen Vorsitzenden Wolfgang Straube sen.
1975
Bereits drei Jahre nach der Gründung belässt es der Verein nicht mehr nur beim Theaterspielen, sondern veranstaltet im Fasching seinen ersten Theaterball, bei dem die Besucher in der Aula kaum
unterzubringen sind. Ein Volltreffer dabei ist die lustige Pauseneinlage des Vereins.
Die Resonanz auf diesen ersten Ball ist so groß, dass die Vereinsmitglieder beschließen, diesen Ball jährlich zu organisieren.
In der Sommerpause versuchen sich die Akteure in einem weiteren Metier:
Für die gesamte Bevölkerung wird ein Sommerfest veranstaltet, das 5,500 DM zugunsten der Aktion Sorgenkind erbringt.
1977
Aus Platzgründen ist ein Umzug aus dem Jugendheim auf die Bühne der alten Schulturnhalle, die die Marktgemeinde dem Verein freundlicherweise zur Verfügung stellt, erforderlich. Im selben Jahr wird das Cafe Edelweiß Vereinslokal.
1979
Erstmals tritt unsere Jugendgruppe mit einem Theaterstück an die Öffentlichkeit. Die Kinder sind von der Schauspielerei so begeistert, dass von nun an jedes Jahr zur Weihnachtszeit ein Stück einstudiert wird.
1980
Wegen der inzwischen beachtlichen Mitgliederzahlen (ca.100 Personen) gibt sich der Verein eine neue Satzung, beantragt die Eintragung ins Vereinsregister und ändert seinen Namen in "Theaterverein Gaimersheim e.V."
1981
Im September dieses Jahres kommt das Stück "Unkraut verdirbt net" zur Aufführung. Um dieses Stück ins rechte Licht zu rücken, werden neue Scheinwerfer angeschafft. Mit dem Erlös aus dem Gastspiel in Friedrichshofen wird der Orgelkauf der dortigen evangelischen Thomaskirche unterstützt.
1982
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens finden am 10./11. September 1982 die Oberbayrischen Bezirkstage des Volkspielkunstverbandes in Gaimersheim statt. Die Bevölkerung und die Vereinsmitglieder begehen dieses Jubiläum mit einem Festabend am 16. Oktober 1982 in der Aula.
